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Rezension: Dein ist das Leid - Andrea Kane





Amandas Freund Paul stirbt bei einem Unfall und damit die Chance auf die Heilung ihres todkranken Babys. Doch dann tauchen aktuelle Bilder von ihm auf...

Andrea Kane: Dein ist das Leid
Mira Taschenbuch
 
ISBN 978-3-86278-705-0 
8,99 EUR [D]; 320 Seiten

Hier bestellbar







Klappentext
Ein brisanter Fall für Casey Woods: Amanda Gleasons Freund Paul starb bei einem Überfall. Und mit ihm die Hoffnung auf Heilung für ihr todkrankes Baby Justin. Da erhält sie eine E-Mail mit einem aktuellen Foto von Paul. Ein makabrer Scherz – oder lebt er noch? Fieberhaft beginnen Casey und ihr Team von Forensic Instincts zu ermitteln. Eine erste Spur führt direkt nach Washington, DC. Aber dann stoßen sie plötzlich auf eine Mauer des Schweigens. Wieso hatte Paul Kontakte zu höchsten politischen Kreisen? Weiß Amanda Gleason mehr, als sie zugibt? Die schockierende Wahrheit stellt alle Vermutungen in den Schatten…



Meine Meinung 
Andrea Kane hat mit diesem Buch bereits den zweiten Fall für das Team von Forensic Instincts initiiert. Zuerst hatte ich ein bisschen Bedenken, denn ich habe den ersten Band nicht gelesen und kannte das Team daher noch nicht. Nach den ersten Seiten wurde mir aber schnell klar, dass es nicht zwingend erforderlich ist den ersten Band gelesen zu haben.

Amanda, eine junge Mutter, bangt um das Leben ihres todkranken Babys Justin. Eine sehr tragische Geschichte, die mich an manchen Leseabenden schon ziemlich mitgenommen hat. Ich konnte mir Amandas Angst und das Gefühl ihrer Hilflosigkeit gut vorstellen und war dadurch gleich gefesselt. Kann der kleine Justin gerettet werden und was ist bloß mit Paul passiert? 

Für das fünfköpfige Ermittlerteam von Forensic Instincts beginnt ziemlich unverhofft ein neuer spannender Fall. Das verrückte Team ist mir gleich auf Anhieb total sympathisch. Jeder aus dem Team hat seinen ganz speziellen Charakter, besondere Fähigkeiten aber auch Schwächen. Über Claire, die hellseherische Fähigkeiten hat, musste ich in manchen Situationen etwas schmunzeln. Ich bin etwas skeptisch was solche Fähigkeiten angeht und fand deshalb manche Situationen etwas albern und nicht besonders glaubwürdig. Eine „Hellseherin“ passt irgendwie nicht ganz in die Geschichte. Nichtsdestotrotz trägt auch ihre Fähigkeit oder ihre Intuition dazu bei den Fall voran zu bringen.


Im Laufe der Ermittlungen werden die Spuren immer mysteriöser. Politiker, FBI und auch die Mafia scheinen darin verwickelt zu sein. Ein Sumpf aus Intrigen und Geheimnissen wird entdeckt. Mir persönlich sind es zu viele Intrigen und teilweise sind die einzelnen Zusammenhänge wirklich sehr weit hergeholt. Die Story fängt an sich in die Länge zu ziehen und zwingt mich leider dazu, einige Seiten zu überfliegen. Die Spannung bleibt auf dem gleichen Niveau und irgendwann habe ich dann ganz die Lust am Lesen verloren. Habe es aber doch noch bis zum Ende durchgezogen und ganz zufrieden bin ich mit dem Schluss nicht.

Schade, ich hatte mir da bei einem Thriller mit dem guten Start viel mehr erhofft. Die Grundidee der Geschichte gefällt mir eigentlich ganz gut, erinnert mich aber eher an einen seichten Krimi oder an ein Familiendrama. Als echter Thriller Fan komme ich hier leider nicht auf meine Kosten. 

Vielen Dank an den Mira-Taschenbuch-Verlag und Blogg Dein Buch für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Kommentare:

  1. Mich hat die Hellseherin auch ziemlich gestört und ich würde es auch fast mehr als Familiendrama bezeichnen, nicht als Thriller...

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  2. Ja wirklich sehr schade, der Start war so gut...

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