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Vom Duft einer Stadt und tanzenden Flaschen | Kneipp Blogger-Event

Der Duft. Er fällt mir als erstes auf. In dem Moment, als ich das Ortsschild passiere. Ochsenfurt. Diese Stadt riecht nach Sauna. Ich muss schmunzeln und an meine Heimatstadt denken. Dort riecht es nicht nach Sauna. Dort werden die Besucher regelmäßig von vergorenem Apfel oder anderen mir undefinierbaren Gerüchen empfangen. Ein großes Nahrungsmittelwerk sorgt hier für diese wunderbaren Willkommens-Momente. Sauna ist besser.

Parkplatz gefunden, ein letzter Schluck aus dem Kaffeebecher, Tasche geschnappt und los geht's. Ich bin der Einladung von Kneipp gefolgt und habe zusammen mit anderen Bloggern das Werk in Ochsenfurt unsicher gemacht. Ach, es war so schön die ganzen Mädels wiederzusehen – fast wie bei einem Klassentreffen. In den letzten Jahren sind viele tolle Bekanntschaften entstanden und da wir alle so verstreut in Deutschland wohnen, ist es für mich immer etwas Besonderes, wenn wir uns auf einem Event sehen und austauschen können.
Highlight für mich: Die Werksführung bei laufender Produktion. Viele kleine Flaschen tanzen auf langen Förderbändern und warten auf ihren großen Moment. Die Abfüllung. Große Tanks voll mit wunderbaren Ölen. Ich fühl mich wie im Schlaraffenland. Und überall dieser bezaubernde Duft. Hier hätte ich noch etwas verweilen können. Aber nachdem all unsere neugierigen Fragen geduldig beantwortet wurden, ging es auch schon weiter. Es wurden Neuheiten vorgestellt und natürlich gleich ausprobiert. Ordentlich geshoppt. Vorträgen gelauscht. Viel geschnuppert und in der Versuchsküche selber Hand angelegt. Entstanden ist ein Salz-Öl-Peeling. Ich bin so begeistert von der selbstgemachten Rubbelkur, dass ich euch das Rezept in den nächsten Tagen unbedingt verraten muss.

Okay, ich könnte jetzt ein durch und durch reflektiertes, facettenreiches Fazit unseres Events ziehen. Aber, ganz ehrlich: Ich weiß gar nicht wo ich Anfangen soll. Es war einfach schön. Und deshalb habe ich euch lieber ein paar Bilder mitgebracht.



Habe ich das leckere Essen schon erwähnt?

Tschüss Kneipp, es war schön bei euch. Dieser Tag war perfekt durchgeplant, liebevoll gestaltet und so unglaublich sympathisch - dafür ein dickes Danke.

Alles liebe ♥ Katja

Die Fotos für diesen Beitrag wurden mir von Kneipp zur Verfügung gestellt.

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Blogger Tricks

Nostalgische Frankreichgänsehaut

Wo soll ich anfangen? Ein Blick auf das Thermometer an meinem Schlafzimmerfenster lässt mich erschaudern. Einstellig. Da ist er wieder. Nass und kalt. Die Winterdecke ist schon ausgepackt und meine Ballerinas habe ich am Wochenende endgültige in den Winterschlaf verbannt. Das Schmuddelwetter da draußen animiert mich unweigerlich zum Nestbau. Kamin an, dicke Socken und ab auf die Couch. Und ja, irgendwie mag ich diese Zeit. Das Gefühl, sich endlich wieder einkuscheln zu dürfen, lässt mich durchatmen und ich kann endlich einen Gang runterschalten. Echt, ganz wirklich, wir dürfen, der Herbst hat es erlaubt.

Hier sitze ich nun, in eine Decke gewickelt, ein wenig erkältet, mit heißem Tee und den eigenen Gedanken. Ein guter Moment, um etwas nostalgisch in Erinnerungen zu baden und Fotos durchzustöbern. Es ist zwar schon eine Weile her, als wir uns aufmachten, um die Region Ardèche im Südosten Frankreichs gemeinsam zu erobern, aber die Bilder und Momente sind noch immer fest in meinen Kopf verankert.
Ich muss sie wegwerfen, eliminieren, zerstören. Irgendwas muss ich doch machen können. Es macht mich wahnsinnig, dieser ständige Blick auf die Uhr. Kann mir bitte jemand erklären, warum die Zeit im Büro nie so schnell vergeht? Ungerecht. Ein Gedanke, der während unserer Reise oft in meinem Kopf herumspukt. Ich möchte sie anhalten, die Zeit. Und wenn es nur für diesen einen Moment ist. Am liebsten würde ich sie mit all ihren Erinnerungen konservieren. Am liebsten würde ich sie irgendwie haltbar machen, vielleicht sogar zu Kompott verarbeiten, wie es früher meine Oma mit den Äpfeln tat.

Ende September. 25 Grad. Sonne. Wir hatten wahnsinniges Glück mit dem Wetter. Es waren die letzten warmen Tage für uns. Die Ardèche, ein neuer Punkt auf meiner heimlichen Lieblingsplatzliste. Von hier aus schweift der Blick in die Weite. Über wild-romantische, sonnenverwöhnte und beeindruckende Berg- und Flusslandschaften. Natursteinhäuser zwischen sattgrünen Tälern und kargen Hochebenen. In den Gärten Lavendel, alte Maronenbäume und allerlei Kräuter. Die reifen Früchte der Feigenbäume sind nur eine Armlänge entfernt. Einmal Nachschlag, bitte.
Gekieste Dorfplätze, im Schatten der Bäume klackern die silbernen Boule-Kugeln. Hier locken keine Grandhotels, keine Discos und keine Wellness-Farmen. Die Masse der Fremden konzentriert sich nicht auf diese Region. Zum Glück. Wer einen Sinn fürs Urtypische hat, der wirft seinen Tagesplan ganz schnell über den Haufen, setzt sich in eines der kleinen Cafés und genießt dieses Fleckchen Ursprünglichkeit. Ich könnte fast süchtig werden nach dieser Kombination. Mein Bilderbuch-Frankreich. Meine große, neue, alte Frankreich-Liebe.

Dieser bezaubernde Ort ersetzt jedes Kino, das Programm dauert einen ganzen Tag und morgen gibt es die nächste Vorstellung. Aber leider ohne uns, denn wir müssen dieses charmante Fleckchen wieder gegen den Alltag eintauschen.

Au revoir ♥ Katja
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Tschüss, Wochenende | 4 erprobte Montags-Motivationen

06:00 Uhr. Es sind diese Montage. Die, nach den ganzen Wochenendmomenten. Die, an denen ich meine Snooze-Taste überstrapaziere und schließlich doch mit klopfendem Herzen hochschrecke, weil es eigentlich wieder viel zu spät ist, um noch pünktlich im Büro anzukommen. Stress. Auf mich wartet Arbeit, ein Haufen Termine und ein viel zu volles Postfach. Früh aufstehen, mit Blick auf diese Montagsaussichten. Es gibt Dinge, die mir weniger schwer fallen. Wie kommt es, dass man diesen Montag oft so furchtbar findet? Mein pauschaler Gedanke: Wochenende, wo bist du hin?

1. Stress dich nicht. Der Snooze-Button sollte heute mal Pause machen.


Widerwillig schlurfe ich in Richtung Badezimmer. Während die morgendliche Dusche meine Sehnsucht nach dem warmen Bett etwas stillt, wächst in mir schon die Nächste. Ich giere nach heißen Kaffee.

06:30 Uhr. Mein Tag startet mit Kaffee und einem schnellen Frühstück. Am besten: Latte Macchiato im Bett, ein wenig Smartphone-Daddeln, dann nochmal an den Liebsten kuscheln und bitte keine überfüllten To-Do-Listen im Kopf. Schöner Gedanke – wird heute nur leider nichts. Also mach ich ihn mir to go. Mit der neuen Espressomaschine. Damit steht dem heißen Kaffee endlich nichts mehr im Weg.

2. Zu einem guten Morgen gehört definitiv ein heißer Kaffee.

130 km verstopfte Straßen liegen an diesen gruseligen Montagen zwischen Job und mir. Bei so manchen stoße ich da auf süffisantes Mitleid. Richtig, mit dem Fahrrad ins Büro oder gar zu Fuß ist nicht möglich. Macht nichts. Ich steige in mein Auto, nehme den großen Latte Macchiato mit, dreh die Lieblings-Playlist laut auf und ... Montag.

3. Dreh deine Gute-Laune-Musik auf und sing laut mit. Im Auto hört dich keiner.

11:00 Uhr. Der erste Büro-Frust macht sich breit. Ich brauche dringend Nachschub. Kaffee Nachschub. Kalter Kaffee! Es liegt meist ein wenig Empörung darin, wenn jemand diese Worte ausspricht. Spott, Verachtung. Mitleidiges Kopfschütteln. Kalter Kaffee. Das ist gar nichts. Das ist weniger als nichts. Bedeutungslos. Falsch. Mein Tipp: Starbucks Discoveries*. Leckere kleine Kaffee-Kreationen für drinnen, draußen oder unterwegs. 


4. Montags braucht es kalten Kaffee.


Sicherlich lassen sich diese unnötigen Montage mit kleinen Kniffen zum Besseren wenden. Trotzdem: Gott sei Dank gibt es nur einen Montag in der Woche. Am Dienstag sind wir dem Wochenende schon wieder ein Schritt näher gekommen. Wer sich also am Wochenanfang denkt: Wenn jeder Tag ein Geschenk ist, wo lässt sich dann der Montag umtauschen – einfach atmen, hübsch lächeln und winken.

Haltet durch, der Freitag ist auf dem Vormarsch.
Alles liebe ♥ Katja

*Werbung
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Von Datteln auf dem Dach und bezaubernden Orten | Dattel-Frischkäse-Creme

Du bist eingeladen. Der Weg ist verdammt lang und wenn du es bis ganz nach oben geschafft hast, braucht es eine Pause. Aber ich kann dir versprechen, jeder Schritt und jede Anstrengung lohnt sich. Ich bin ganz verliebt in diesen Ort. Bei blitzblauem Himmel, schaukelnd in der bunten Hängematte, die wuselige Großstadtwelt von oben sehen. Auf diese Art lässt sich so ein Tag ganz besonders charmant verklüngeln. Es gibt ihn, diesen Moment, in dem du ganz da bist, ganz bei dir selbst – zufrieden, angekommen, im Gleichgewicht. Ganau so fühlt es sich an für mich, auf diesem Dach. Hier oben lässt es sich verdammt gut aushalten. Ganz vielleicht kennst du ihn auch, diesen bestimmten Ort, irgendwo auf der Welt.

Und da zu diesem Seelenwohl der kulinarische Aspekt natürlich nicht fehlen darf, wird kurzerhand der Grill angeschmissen. Grillfleisch, Sommersalate und dazu ein Frischkäse-Dip mit Datteln und Brot. Schnell zubereitet, denn wer möchte schon bei diesem Gute-Laune-Wetter stundenlang in der Küche stehen? Tablett mit Geschirr und Leckereien unter den Arm geklemmt und über die Leiter auf das Dach balanciert. Es ist angerichtet.



Für eure Einkaufsliste:
7 Datteln
2 Frühlingszwiebeln
150 g miree Frischkäse mit Knoblauch*
etwas Paprikapulver, Salz & Pfeffer


Und so geht's: Die Frühlingszwiebeln und die entkernten Datteln in kleine Stücke schneiden. Den Frischkäse mit den Zwiebeln und Datteln in eine Schale geben. Gut verrühren. Nun alles mit Salz, Pfeffer und Paprika abschmecken. Fertig. Die Kombination aus süßen Datteln, etwas Knoblauch und Zwiebeln schmeckt total genial. Lasst es euch schmecken.


Lange Nächte, viel zu wenig Schlaf, aber ganz viel Endorphine. Und er bleibt noch ein wenig, der Sommer. Also: Klettert die Leiter hoch. Auf zu den bezaubernden Orten und den Moment genießen.

Ich wünsche euch sonnige Tage, wo auch immer ihr sie verbringt, und ein Lächeln auf den Lippen ♥ Katja

*Werbung. Das Produkt wurden mir bedingungslos für diesen Beitrag zur Verfügung gestellt.
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Selbstgemachtes aus der Gartenküche | Erdbeermarmelade ohne Gelierzucker

Es ist Erdbeerzeit. Endlich! Mit großer Sehnsucht habe ich sie erwartet. Der Geruch der Erdbeerfelder an heißen Sommertagen, traumhaft. Eine Kombination die schöner kaum sein kann. 4 Kilo haben wir zwei Chefpflücker in Windeseile von den roten Beeren gesammelt. Ganz fleißig. Und nur die schönsten, größten und leckersten durften mit.

Eingefangen haben wir ihn, unseren Sommer-Moment, konserviert, um ihn an verregneten Tagen hervorzuholen. Das Ergebnis: Erdbeermarmelade. Ganz ehrlich und ohne viel Aufsehen, einfach nur selbstgepflückte Erdbeerschönheiten. Und das ganz ohne Gelierzucker. Funktioniert wunderbar und schmeckt zum Niederknien.

Kupferkessel rausgekramt, Gartenküche aufgebaut und los. Outdoor gekochte Erdbeermarmelade an einem heißen Sommertag. Himmlisch! Mein Herz tanzt noch immer.



Erdbeermarmelade ohne Gelierzucker

Für eure Einkaufsliste
900 g frische Erdbeeren
800 g Zucker
4 EL Zitronensaft


Zubereitung
1. Die Erdbeeren waschen, trocknen lassen und vom Grün befreien. Das Gewicht der Erdbeeren sollte nun 900 Gramm betragen.

2. Die geputzten Beeren in einem Topf mit dem Zucker und Zitronensaft vermischen.

3. Über kleiner Flamme rühren bis sich der Zucker komplett verflüssigt hat.

4. Hitze auf höchste Stufe stellen und unter ständigem Rühren aufkochen. So lange, bis die Marmelade durch das Pektin der Früchte geliert. Sollte sich Schaum an der Oberfläche bilden, diesen rasch mit einer Schöpfkelle abschöpfen.

5. Währenddessen im heißen Wasserbad die Marmeladengläser erhitzen. Dadurch werden sie gleichzeitig sterilisiert.

6. Die weichen Erdbeeren mit einer Gabel etwas zerdrücken.

7. Die heiße Marmelade mithilfe eines Trichters in die Gläser füllen. Gläser zuschrauben, ein paar Minuten auf den Kopf stellen, dann umdrehen und abkühlen lassen.




Die nächste Offenbarung ereilt mich dann am Morgen. Was gibt es Schöneres, um in den Tag zu starten, als knusprige Brötchen, heißer Kaffee und selbstgemachte Erdbeermarmelade? Ich verspreche euch, wenn ihr das Glas öffnet, es wird nicht lange überleben.

Und jetzt noch hübsch verpacken und ihr habt ein tolles Geschenk für eure Lieben. Ein Hoch auf die Erdbeermarmelade. Welche Marmelade ist eure liebste? Macht ihr sie auch selber?

Ab in die Marmeladenküche und ran an die Kochlöffel. Sommer-Moment einfangen und den Wintervorrat sichern, alles Liebe ♥ Katja



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Zalon by Zalando

Kribbelig bin ich, wärend ich mein erstes Paket auspacke. Zalon, ein Projekt von Zalando, bietet ein ganz neues Einkaufserlebnis. Shoppen mit einem erfahrenen Stilexperten. Virtuell und doch persönlich. Ok, so ganz neu ist die Idee eigentlich nicht. Kisura und outfittery sind mit diesem Konzept schon seit einiger Zeit erfolgreich. Jetzt zieht Zalando nach und schafft mit Zalon eine Platfform für Männer und Frauen.

Zwei Outfits, ganz individuell für mich zusammengestellt. Von meinem persönlichen Stylisten. Doch bevor es losgeht, muss ich im Vorfeld viele Fragen beantworten. Mein Kleidungsstil wird festgelegt, Outfits bewertet, Lieblingsfarben angegeben und Marken die ich niemals tragen würde. Schließlich noch ein paar Fragen zu Größe, Gewicht und Körperbau und schon ist es fertig: Mein Styling-Profil. Jetzt kann ich mir endlich einen Experten aussuchen und einen Beratungstermin vereinbaren.

Meine Wahl fällt auf Sylvie: Modedesignerin und Stylistin aus Starnberg - "Meine französischen Wurzeln beeinflussen meine Looks, die gerne lässig und zugleich elegant wirken und sich durch Accessoires komplett verwandeln können". Klingt super. Ausgewählt und Termin vereinbart. Sie ruft an, pünktlich. Wir besprechen ein paar Details und gehen meine Wünsche und Vorlieben noch einmal ganz in Ruhe durch. Nach 20 Minuten sind alle Fragen geklärt. Sie wirkt sehr optimistisch. Es macht den Eindruck, als hätte sie die Outfit-Ideen für mich schon im Kopf. Ob sie tatsächlich meinen Geschmack anhand eines Fragebogens und eines Telefonats treffen kann? Ich bin gespannt.

Drei Tage später erhalte ich die Versandbestätigung meines Überraschungspakets.

Sehr aufwendig und liebevoll verpackt. Mich strahlen zwei sommerliche Outfits an, die tatsächlich gut zu mir und meinen Alltag passen. Der erste Eindruck: Tolle  Auswahl.
Bei genauem Hinsehen muss ich jedoch etwas schmunzeln. Der zweite Eindruck: Hab ich schon. Ein schlichtes schwarzes und weißes Top besitze ich massenweise. Ebenso befindet sich in meinem Kleiderschrank: Eine weiße Chino, ein pinkes Shirt, eine blaue Bluse. Liebe Sylvie, du kannst beim nächsten Mal gerne etwas mutiger sein. Und es sei dir verziehen, dass du den Inhalt meines Schrankes nicht kennst. Schnelle Lieferung, liebevolle Verpackung und eine gute Auswahl. Sylvie, du musst noch mal ran. Bis ganz bald und dann wird bestimmt etwas für mich dabei sein.

Genießt das traumhafte Wetter, alles Liebe ♥ Katja
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